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VISUM bei Ankunft Halbpauschalreise

Wir freuen uns, Ihnen den Beginn unseres Services "Visum bei Ankunft Halbpauschalreise" bekannt geben zu koennen. Wir werden Ihnen all die Unannehmlichkeiten der Formalitaeten im Vorfeld abnehmen. Senden Sie uns einfach die erforderlichen Informationen und Sie werden Ihr Visum und die Bestaetigung der Hotelbuchungen bei Ihrer Ankunft in Myanmar erhalten.

Gebuehren (Touristenvisum)

 Visa-Antrag

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Geschlecht: Maennlich Weiblich
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Datum des Abluges: (mm/tt/jj)*
Flugnummer: *
Transport vom/zum Flughafen Ja Nein (nur 10 US $ jedes Hotel in Yangon
Zusaetzliche Bemerkungen:
 

Bitte Merke: Die Angaben der mit * versehenen Felder werden unbedingt benoetigt.

Inkludiert:
Die Gebuehren beinhalten Visagebuehren, Dokumentation und Dienstleistung. Normalerweise werden Sie von einem unserer Mitarbeiter am Airport in Empfang genommen, der saemtliche Formalitaeten erledigt. Sie muessen nur Ihr Gepaeck abholen.
Somit bleibt Ihnen saemtliche Hektik und grosser Zeitaufwand erspart und Sie kommen in absoluter Sicherheit an.

Wichtig!
Bitte senden Sie uns Ihre benoetigten Angaben mindestens 10 Tage vor Ihrem Reisedatum per Fax oder E-Mail, da der Visaprozess ca. 7 Tage dauert.

YANGON
Im tiefen Bann der Shwedagon Pagode: Die Magie
Von Maynmar wirkt schon in der Hauptstadt Yangon

Mit einem einzigartigen Flair Heißt das vier Millionen Einwohner ählendeYangon-
Ausgangs- und Endpunkt einer jeden Myanmar-Reise-seine Besucher willkommen.Nur wenige Städte Asiens haben eine so faszinierende Mischung unterschiedlicherVolksgruppen, Kulturen und Architekturstile zu bieten wie die Hauptstadt. 1755Gegründet und bis 1823 noch ein kleines Fischerdorf, lebt sie besonders von der magischen Anziehungskraft der Shwedagon Pagode, die Wahzeichen des Landes ist.


Shwedagon Pagoda
Karaweik
Die Sandalen sind am unteren Ende der Treppenanlage zurück geblieben, barfuss geht es zum Hügel der goldenen Shwedagon Pagode hinauf. Bereits vor über 2.000 Jahren über acht Haaren der letzten Buddha errichtet, gehört sie zu den ältesten und größten Heiligtümern der buddhistischen Welt. Bereitwillig werden Ankömmlinge von der exotisch-far-benfrohen Schar des Pilgerstroms aufgenommen, die den glockenförmigen Stupa umrundet. Wohltuend zieht morgens die Wärme der sonnenbestrahlten Marmorplatten in die Füße, verbindet sich mit einem Gefühl yeitloser Ruhe.Überall knien die Gläubigen andächtig nieder, yönden Keryen oder Räucherstäbchen an, schmücken kleine Statuen mit Blumen oder übergießen sie mit heiligem Wasser, Im Schatten einer Tempelhalle meditiert geheimnisvoll ein Asket, nicht weit entfernt kichern Mädchen unbefangen über ihren Schulheften.

Besonders hier lässt sich die religiöse Tiefe spüren, die einem überall in diesem Land begegnet. Immer wieder wandert der BLick zur Spitze der mit über 5.400 Diamanten, rund 2.300 Rubinen, Saphiren und Topasen geschmückten Pagode hinauf, wo ein riesiger Smaragd die ersten und letyten Sonnenstrahlen des Tages einfängt.

Schon der erste Bummel durch Zangon yeigt, dass sich hier eine gany andere Welt bis in die Moderne gerettet hat. An allen Ecken und Enden dürfen sich westliche Besucher über die Begegnung mit uralten Traditionen freuen, die in anderen Teilen Südostasiens längst ausgestorben sind - wie das Tragen von Longzi Wickelröcken, der Konsum von Betelnüssen und Cheroot-Zigarren oder etwa die Verwen-dung der Naturkosmetik Tanaka. Überall entland der Gehwege sityen Menschen auf winzigen Hockern und schl+rfen Tee aus kleinen Tassen, während aus dem schachbrettartig, in viktorianischer Kolonialarchitektur angelegtn Stadtzentrum eindrucksvolle Hochhäuser als Boten des Forschritts in den Himmel ragen. Darunter auch einige neue, komfortable Luxusherbergen mit Charme, wie z. B. das Boutique-Hotel Sovoy oder das Pansea Yangon, die jetzt mit dem legendären Strand-Hotel von 1896 konkurrieren, in dem einst die Schriftsteller Rudzard Kipling und Somerset Maugham logierten.
Als wichtigster Orientierungspunkt im Herzen der Stadt, die von breiten, mit Schatten spendenden Bäumen flankierten Straßen und grünen Parks durchzogen wird, dient die Sule Pagode. Mit ihrem achteckign, 48 m hohen Stupa erhebt sie sich aus der Mittenlinsel eines großen Kreisverkehrs, während an ihrem Fuß Astrologen, Handleser und Wunderheiler ihre imaginären Dienstleistungen anbieten. Angesichts der großen Auswahl an Restaurants, Garküchen und Straßencafes braucht sich aber auch niemand um das leibliche Wohl zu sorgen. Passionierte Schnäppchen-Jäger solten unbedingt einmal auf dem Bogyoke Aung San Market oder dem Theingyi Zei Markt vorbeischauen, wo sich jede Menge günstige Souvinirs, Schmuck, Gemälde und Textilien erweben lassen. Wer abends noch nicht ausgelaugt ist, kann in den szenischen Nachtclubs der Hotels oder den Diskotheken der Shwedagon Paza Road das Tanzbein schwingen.

LUFTIG GEKLEIDET MIT DEN LONGYIS

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bestand das übliche Kleidungsstück der Männer in Südostasien lediglich aus einem um die Hüften geschlungenen, rund zwei Meter langen Tuch. Doch nur in Mzanmar hat die Tradition der Wickelröcke bis heute überlebt, obwohl der luftige Baumwollstoff dieser Gewänder in der tropischen Hitye mehr frische Luft an die. Beine zu fächern vermag als die allerdünnste Hose. Zudem lässt sich der Longzi ganz einfach etwas lockern, falls man bei einer Mahlzeit mal zu sehr zugeschlagen haben sollte, und ist darüber hinaus auch praktisch als Schultertasche, Bettlaken, Picknickdecke, Handtuch oder Babzwiege zu verwenden. Wolle, Baumwolle, Seide oder oft auch Textilmischungen verleihen der Nationaltracht bestimmte Eigenschaften in Aussehen und Anschmiegsamkeit. Das Dekor kann aus feinien Karos, Linien, Blumen oder winzigen, geometrischen Mustern bestehen, mal eher dunkel oder in leuchtenden Kontrastfarben eingefärbt sein. Denn Männer und Frauen tragen das traditionelle Kleidungsstück in ganz unterschiedlichen Mustern, binden sich das Tuch auch mit verschiedenartigen Knoten um ihre Hüften. Frauen kombinieren den Longyi mit spitzenverzierten Blusen, die Männer meist mit einem weißen Mandalaz-ShirtÄmit Stehkragen sowie einem knopflosen Jackett mit etlichen, phantasievoll eingearbeiteten Taschen. Für beide Geschlechter und jeden Anlass passend wird der traditionelle Dress mit ledernen, samtbezogenen ,,Mandalay Slippers´´ergänzt.

GUTE GEFÜHLE MIT DER BETEL-NUSS

 
Alle Versuche, diese (Un) Sitte einzudämmen, sind bis heute gescheitert - und so wird sich so mancher westliche Besucher sicherlich auch weiterhin über die rotgefleckten Gehwege Zangons wundern. Nach alter Tradition wird die Betgenlnuss - als Frucht der Betelnuss - oder Areka - Palme - zerkleinert, mit Kalk, Tabak, Pfeffermize oder Anis vermischt und in ein Stück Palmenblatt gewickelt. Je nach Mischung ist die Wirkung der Nuss anregend oder beruhigend bis wohlig. Der Spechel färbt sich beim Kauen rotund wird immer wieder ausgespuckt. Nach jahrelangem Kauen verfärben sich die Zähne rot bisschwary, während die möglicherweise schädliche Wirkung der Gerbstofe noch nicht Vollständing erforscht worden ist.
 
Military Cemetry

RAUCHIGER GENUSS MIT DEN CHEROOTS

Schon seit Rudzard kipling sind die dicken Cheroots als wichtiger Bestandteil burmesischer Lebensart bekannt. Durch sein Gedicht über ein rauchendes Mädchen hatte der Schriftsteller die Zigarren verewigt. Heutzutage machen aber eher die viel kleineren, grünlichen Nachfolger das Rennen# sie bestehen aus Tabakblättern, die vor dem Trocknen und Schnetzeln teilweise mit Tamarinden und Palmzucker versetzt werden order gar mit Holzspänen, die den Rauch abmildern und ein langsames Abbrennen fördern. Das Ende ist mit einem Filter aus Maisblättern versehen, der fest mit Zeitungspapier umwickelt ist. Hergestellt werden die Zigarren in Fabriken, wo geschickte Arbeiterinnen pro Tag bis zu 1.000 Stück davon drehen können.

Heiligtümer und Handwerks-betriebe+Die vielfältigen Reize in der Umgebung von Yangon

Endlos weite Reisfelder, Wasserwege und geschäfige Handwerker-Orte prägen die fruchtbare, dicht besiedelte Region des Ayeyarwady-Deltas westlich von Yangon. Aber auch in den andern Himmelsrichtungenempfehelen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten fürurye Ausflüge oder mehrtägige Touren-wie der liegende Buddha von Bago, der heilige Goldene Felsen von Kyaiktiyo (Seite 8) oder die nahen Strände des Golfs von Bengalen (Seite 20), die bisher kaum von Ausländern besucht werden.

Yangon & Umgebung
 
Vom 14, bis 16. Jahrhundert lag sie als glanyvolle Hauptstadt eines mächtigen Königreichs an einem Flussarm des Ayeyarwadzs. Als dieser verschlammte, verlor Bago (früher Pegu=den Hafen und somit auch die Bedeutung.Trotzdem ist die heute inmitten von Reisfeldern gelegene Provinzstadt das wichtigste Ausflugsziel vom 80 km entfernten Yangon. Denn hier erhebt sich mit der 114m hohen Shwemawda Pagode das höchste Heiligtum des Landes. Da das Bauwerk im20. Jahrhundert dreimal enem Erdbeben zum Opfer fiel, erinnert es aber gleichzeitig auch an die buddhistische Lehre der Vergänglichkeit. Die kleine Shwegugale Pagode indes überrascht mit einem um die Basis des Stupa laufenden, angenehm kühlen Tunnel, in dem 64 Buddhafiguren lächeln.
Hauptattraktion ist jedoch der liegende Buddha von Shwethalyaung. Allein schon der kleine Finger misst rund drei
City Hall
Meter! Trotz seiner kolossalen Länge von insgesamt 56m und 16m Schulterhöhe wirkt der ins Nirvana eingehende Buddha überaus lebendig und entspannt. Erentstand im10. Jahrhundert, wurde 1757 bei Kämpfen zerstört und erst 1881 durch Zufall beim Bau einer neuen Bahnlinie wiederentdeckt. Seitdem genießter sorgfältig restauriert große Verehrung. Wenige Kilometer außerhalb von Bago lockt das 1476 von König Dhammazedi errichtete Heiligtum von Kjaik Pun Paya# in imposanter Weise hocken vier 30m hohe Buddhastatuen Rücken an Rücken an Rücken um eine große, viereckige Säule.



DIE DREI PAGODEN VON SZRIAM


Die kleine Stadt(auch Tanyin oder Tanlzin genannt) kann auf eine koloniale Vergangenheit unter Portugiesen, Holländern, Franyosen und Briten zurück blicken und ist über die 1992 gebaute, längste Brücke des Landes bequem erreichbar gebaute, längste Brücke des Landes bequem erreichbar geworden. Im Zentrum finden sich die sehenswerte Kyaik-Khauk-und die Bagagzi-pagode. Die 20km weiter südlich gelegene Kzauktan-Pagode soll üer 1.000 Jahre alt sein und ist ein wichtiger Walfahrtsort der Einheimischen (20 Minuten Autofahrt).

DIE GROSSEN TÖPFE VON TWNTE


Die Stadt der Töpfer (auch Twntaz genannt) ist über einen Kanal zu erreichen, der von den Briten als kürzeter Weg durch das Delta angelegt wurde. Auf handbetriebenen Töpferscheiben werden Gafäße aller Art und Große hergestellt - bis zu 70.000 Stück in einem einzigen Schuppen. Das Befeuern und Abkühlen eines Brennofens dauert zwei Wochen. Buddha soll hier seine Inkarnation als Elefant durchlebt haben. (24 km von Yangon, mit dem Jeep-Taxi oder einer zweistündigen Bootsfahrt).

DIE SCHÖNEN SCHIRME VON PATHEIN

Patein Umbrella
Die Hauptstadt des Ayezarwady-Deltas lässt sich am bequemsten mit einer Fahrrad-Rikscha erkunden. Derund 200.000 Einwohner große Ort gilt mit zahlreichen Familien-Betrieben als Symbol für die Herstellung von Bambusschirmen. Alle Teile- selbst der Mechanismus zum Öffnen und Schließen - werden aus Bambus und Weichholy angefertigt. (190 km von Yangon, Anreise mit vier bis fünf Stunden Taxifahrt, der Eisenbahn order am besten und basonders reizvoll mit einem Linienschiff oder der ,,Delta Queen ´,einem komfortablen Flusschiff).



DER ALTE FLOTILLEN - HAFEN VON PYAY


Die auch Pzi oder unter den Briten Prome genannte Kleinstadt wurde um 1890 zu einem Umschlagplatz der ´´ausgebaut.Heute ist diese Region vor allem für ihre goldenen Lackwaren bekannt. Reizvoll auf einem Hügel liegt die Shwesandaw-Pagode, die zu den wichtigsten Pilgerorten Mzanmars zählt. In der Nähe liegen die Ruinen der alten Pyz-Hauptstadt Thayzkhittaza. (288 km von Zangon, etwa fünfstündige Fahrt mit Taxi oder Eisenbahn oder mehrere Tage mit dem Boot).

WICHTIGS WALLFAHRTSORT: DER GOLD-FELSEN VON KZAIKTIYO

Angeblich soll ihn sogar schon eine Kinderhand ins Wanken bringen können! Dass der heilige Goldene Felsen von Kzaiktiyo - auf der halben Strecke zwischen Bago und Mawlamyine gelegen - bislang trotzdem an seinem Platz verblieben ist, verdankt er einem einge-schlossenen Haar Buddhas. Wegen seiner spetakulären Lage auf einem 1.100 m hohen Berg, an der Kante eines Felsens und direkt an einem tiefen Abgrund und weil er schon zu Lebzeiten Buddhas vor über 2.000 Jahren errichtet worden ist, gilt der vergoldete Granit-block mit seinem sechs Meter hohen Pagodenturm als wichtigster Wallfahrtsort Myanmars. Je nach Tageszeit schimmert er in den unterschiedlichsten Farben. Neben dem wunderbaren Ausblick auf die unberührte, hügelige Landschaft ist es aber vor allem die anrührende und allgegenwärtige Atmosphäre des Glaubens und Hoffens, die einen Besuch Lohnt. Besonders zu den Vollmondnächten machen sich landesweit viele tausend Gläubige auf die Reise, um dem Heiligtum zu huldigen. Allein durch die mühselige Besteigung des Gipfels, die über einen von Imbisständen, Souve-niverkäufern und Schreinen flankierten Pfad führt, können sie sich Verdienste erwerben. Den Felsen mit weiterem Blattgold zu bekleben, bleibt indes ausschließlich den männlichen Pilgern vor-behalten...

Der tief verwurzelt Glaube hat das Land zur Schatzkammer gemacht

Seit König Anawathra den Buddhismus im 11. Jahrhundert zur Staatsreligion erhoben hat, wurde Myanmar geradezu übersät mit historischen Stätten, kleinen Wundern und magischen Heiligtümern. Der Glaube hat tausende Pagoden aus der Erde wachsen lassen, die - teilweise überyogen von dicken Schichten Blattgold und geschmüchkt mit massenhft Edelsteinen - das Landzur Schatzkammer Südostasiens machen.

Eine tiefe, beeindruckende Frömmigkeit prägt das Land, denn 90 Prozent der Einheimischen praktizieren den Theravada-Buddhismus - die älteste und traditionellste buddhistische Gruppierung. Er bestimmt die gesamte Kultur und das tägliche Leben, fungiert also nicht nur als Religion, sondern auch als Lebensform. Das hat zwar den älteren Kult der Verehrung von Nats (abgeleitet aus dem Sanskrit ,,Nath´´:Herr oder Meister) in den Hintergrund gerdrängt, aber nicht ausgelöscht:So werden heute noch 37 verschiedene Geister verehrt, mit kleinen Gaben beschwichtigt oder auf Festen sogar mit Musikaufführungen angelockt, um sie beschwören zu können.

Von gläubigen Buddhisten wird erwartet, dass sie sich zumindest einmal im Leben eine gewisse Zeit ausschließlich ihrer Religion widmen. Und so wandern ockerfarben gekleidete, kahl geschorene Mönche und rosa gewandete Nonnen, die oft nur sporadisch Mitglied einer Klostergemein-schaft werden, bei Sonnenaufgang mit schwarzen Opferschalen von den Tempelanlagen in die Wohn- und Geschäftsviertel. Die Speisen, die sie erbettel, verzehren sie bis zum MIttag, um sich danach in aller Ruhe dem Fasten und Meditieren widmen zu können.

Yudem kann man überall den gleichen Szene-rien begegnen:Frauen opfern betend in den Pagoden, Opferstöcke füllen sich schnell mit Geld, hauchdünne Goldplättchen werden Zentimeter an Zentimeter auf Buddha-Statuen geklebt, während es nach Räucherstäbchen und Gladiolen duftet.

Jeder Gläubige ist bemüht, seine Sünden durch den Bau von Tempeln und Pagoden zu büßen und sich Verdienste für das Jenseits zu erwerben. So finden sich die glockenförmigen Pagoden auf Reisfeldern, in tropischen Wäldern, an der Straßenecke und sogar auf den kleinsten Flussinselchen. Manche sind klein und nur geweißt, andere funkeln bunt ver-spiegelt, und wieder andere sind überaus üp-pig mit Gold bedeckt. Bewacht werden sie von Löwen ähnlichen Fabelwesen, umgeben von Stupas, Tempeln und vielen Buddha-Sta-tuen. Stets liegen ihnen frische Blumen und Opfergaben zu Füßen. Yumindest in einem Punkt müssen sich auch westliche Besucher den Sitten der Einheimischen anpassen: Wo immer der heilige Boden von Pagoden, Tempeln oder Klöstern betreten wird, müssen Schuhe und Socken ausgezogen werden - auch wenn es sich um kilometerlange Trep-penanlagen mit Stein-chen und Dornenge-strüpp handelt....

OLYMP DER GISTER:DAS FELSEN-KLOSTER von MOUNT POPA

Mt.PopaBei einem gewaltigen Erbeben hat er sich einst als Vulkan aus der Ebene von Mzingzan geschoben! Rund 75 km südöstlich von Bagan erhebt sich der 737 m hohe Mount Popa. In der Vergangenheit gern als ..Olzmp von Myanmar´´bezeichnet, gilt er als Wohnsitz der Nats (Geister) mit den stärksten magischen Kräften, wo Kraft und Weischeit empfangen werden können. Ein malerisch gelegenens Kloster, mehrere Stupas und Schreine zieren die Höhen des eindrucksvollen Felsens. Das Wort ,,Popa´´ Leitet sich aus dem Sanskrit ab und bedeutet,,Herrin der Blume´´,weil der Berg - aufgrund seines fruchtbaren Vulkangesteins - mit Blumen, Heilpflanzen und blühenden Bäumen bewachsen ist. Der anstrengende Aufstieg erfolgt über die etwas steilen, engen Stufen einer überdachten, gewundenen Treppe und dauert fast eine halbe Stunde. Er wird meist von Affen begleitet, die aller-dings gut im Auge behlten werden sollten. Denn diese können überaus frech und aufdringlich wer-den, auch mal etwas aus offenen Taschen klauen-wenn sie nicht ständig mit Erdnüssen bestochen werden...

MEDITATION:WAS ERLERNBAR IST

Auch wer nur zur Besuch in Myanmar ist, kann auf dem Pfad der Erleuchtung vorankommen. In Zangon bieten mehrere Klöster und Meditationszen-tren in englischsprachigen Kursen die Beschäfti-gung mit dem Vipassana an - die Einsicht in die wahre Natur der Dinge. Für eine Dauer von zehn Tagen bis zu einem Jahr folgen die Teilnehmer nach buddhistischer Tradition den Anweisungen eines angesehenen Mönches. Die Meditationstechnik schult ein intensives, alle Augenblicke erfassendes Bewusstsein für jede körperliche Bewegung, jedes körperliche und seelische Empfinden und damit letztendlich auch für jeden Gedanken. Erlernbar ist das unter anderem in dem 1947 gegründeten Mahasi Meditation Centre an der Thatana-Zeiktha-Lan. Einen sehr guten Ruf genießt auch das International Meditational Mediation Centre in der INzamzaing-Lan, dessen Meditationstechnik auf dem tiefen Ver-ständnis der Vergänglichkeit basiert.

TERMINOLOGIE: WAS WISSENSWERT IST

Da die Begegnung mit dem tief verwuryelten Glauben in Mzanmar zum Reiseerlebnis gehört, empfiehlt es sich möglichst schon vor der Reise, einige Begriffe einzustudieren. Unter einem Pongzi wird ein geweihter Mönch verstanden, derüber 20 Jahre alt ist. Er lebt mit Glaubensbrüdern in engen Klostergemeinschaften, die als Kzaungtaik oder (Pongyi) Kzaung bezeichnet werden. Die Pagode - in Myanmar eigentlich durchweg nur Paza genannt - besteht aus einem turmartigen, mehrstöckigen Tempel auf einem quadratischen Grundriss, der das Universum symbolisiert, während die runde Form für das himmlisch-geistige Prinzip steht. Der Stupa - in Mzanmar gern als Zedi bezeichnet - ist ein glockenförmiger, buddhistischer Kultau und dient zumeist der aufbewahrung von Reliquien . An seiner Spitze befindet sich ein Schirm, der Hti heißt und als Symbol der Himmels meist vergoldet sowie mit Edelsteinen bestzt ist.

Im sinnes-Rausch der Tempel von Bagan : Hier erblühte einst eine der schönsten Metropolen des alten Asiens

Soweit das Auge reicht, erheben sich weiße und goldene Kuppeln aus der Ebene, auch ockerfarbene Zunge gelegt. Im schwachen Schein einer Taschenlampe geht es durch steile, enge Treppentunnel bis zur Spitze der über 60 m hohen Pagode. Dann führt eine schweißtreibende Kletterpartie über Außenterrassen in schwin-delerregende Höhen. Endlich entschädigt die mzstische Stimmung des 36 qkm weiten Quinenfelds von Bagan für die Strapazen des Aufstiegs:Schon Marco Polo hat diessen Anblick als einen der großartigsten der Welt´´bestaunt. Andere Schriftsteller interpretierten die Bauwerke als Riesen, die für alle Zeit schlafen´´,fühlten sich an einen trockenen Meeresboden erinnert, auf dem Tausende von Schiffen gestrandet sind, oder glaubten, dass die Ebne am Ost-ufter des ayeyarwadys mit versteinerten Fabel-wesen bevölkert sei.

Gar nicht leicht fällt es der Nachwelt, ihre Im-pressionen in Worte zu fassen. Ab dem 11. Jahrhundert war Bagan unter König Anawra-
Bagan
tha und seinen Nachfolgern zum kulturellen un religiösen Mittelpunkt Myanmars ausgebaut worden und zu einer der herrlichsten Metropolen Südostasens. Die Häuser und paläste der einst eine halbe Millionen Einwohner zählenden Stadt waren durchweg aus Teakholz erbaut und sind heute restlos verschwunden. Die bis heute erhaltenen Tempelanlagen von Bagan (früher Pagan) weisen einen besonderen Stil auf, wie er in anderen buddhistischen Ländern nicht zu finden ist:Sie haben einen quadratischen Grundriss, über den sich Terrassen erheben, die entweder einen großen Kubus oder einen pyramidenförmigen Aufbau tragen. Dabei werden die Tempel stets von einer Turmspitze oder einer glockenförmigen Stupa gekrönt.

Doch wer sich zu sehr in seinen Reise - oder Kulturführer vertieft, solte auf keinen Fall den Sonnenuntergang versäumen: Wenn der glühende Ball in den Horizont sinkt, hüllt sich das Meer der Tempel-Ruinen in zarte Pastellfarben, während der erste Abendnebel mystisch aus dem Azezarwady steigt. Mürrisch dreinschauende Drachen und Löwen aus Stein bewachen die bröckelnden Ruinen und Buddha-Figuren, golden glityern die Pagodenspitzen aus der nebeligverhanzwei Mönche in orangefarbenen Roben-und blicken gedankenverloren in die Ferne.

MIT DEM KREISLAUF DER SONNE:PAGODEN- TREKKING IN BAGAN

Wie überall in Asien sind die Stunden der Morgen-dämmerung und des Sonnenuntergangs auch in Bagan die eindrucksvollsten. Dafür sollte sich jeder nach eigenem Geschmack die richtige Pagode aussuchen. Die Zwischenzeit aber sollte genutzt werden, um-per Fahrrad, Pferdekutsche, Ochsendarren oder sogar mit einem Heißluft-Ballon-die wichtigsten Bauwerke zu besuchen: Die Ananda Pogode wird oft zu den schönsten religiösen Bauweken der Welt gezählt und erweck mit ihren sieben Stockwerken den Eindruck einer Pyrmide. Das mit 64m höchste Bauwerk des Ruinenfelds ist der Thfatpyinnyu Temple, der durch die kunstvollen Blick über die Ebene zu bieten hat. Als Vorbild aller späteren Sakralbaute0n in Myanmar gilt die im 11. Jahrhundert errichtete Shwezigon Paya. Das runde Chedi des Bupaya Tempels am Flussufer indes soll aus dem neunten Jahrhaundert stammen und hier der älteste erhaltene Tempelbau sein

Inle -See

Amphibische Märchenwelten am Inle-See: Mobile Gärten, legendäre Beinruderer und bunte Märkte im Land der Shan

Hier verbirgt sich ein Märchenland: Wer Myanmar besucht, sollte auf keinen Fall den Inle-See im Osten des Landes auslassen. Das 22 km lange, aber nur bis zu drei Meter tirefe Gewässer liegt in 900 m Höhe, ist eingerahmt von einer Bergkette und eine kleine Wunderwelt für sich, Sie gehört zum Land der Shan, die mit fast zehn Porzent die größte Minderheit bilden und vor allem für ihre bunteTrachtenkleidung und die belebten, oft noch mittelalterlich anmutenden Märkte bekannt sind.

Leichter Morgendunst schwebt über dem Wasser. Fast schon brutal zerschnidet der Bugdes Langbootsdas friedliche Spiegelbild von milchigen Wolken und blaugrün schimmernden Bergketen. Als der Lärm des Dieselmotors die schilfbewucherte Uferyone des Inle-Sees erreicht, lebt die Vogelwelt auf. Wenig später taucht in der Ferne der erste Beinurderer auf : Faszinierend und einmalig auf der Welt ist, wie der Fischer-mit einem geschickt mit seinem zweiten Bein umklammert und sein Boot mit schraubenartigen Bewegungen vorwärts treibt, so dass er dabei noch eine Hand für seine Netze, Reusen oder Spießé frei hat!

Im 18. Jahrhundert haben sich die heimatvertriebenen Intha im großten Gewässer Oberburmas niedergelassen und sich hier ein am

phibisches Märchenland geschfaffen. Die Söhne des Sees wohnen in hölzernen Pfahlbauten und ernähren sich von den reichen fischbestänen. Gemüse und Blumen werden auf schalmm angebaut, die auf dem See treiben und mit Bambusstangen im flachen Grund verandert werden. Es dauert viele Jahre, bis die Inseln fruchtbar und somit entsprechend wertvoll werden. Geerntet wird vom Boot auf, gehandelt auch.
Früh am Morgen treffen sich die Seebewohner zumschwimmenden Markt von Ywamaeinem der größten Südostasiens. Lautlos geht es hinein in das Getümmel aus schmalen Hozbooten, das jeden Marktbesucher harmonisch aufnimmt.

Würde die Almosen der Bevölkerung zu empfangen, während die unzähligen, mit Gold und Edelsteinen später in der Morgensonne zu glitzern beginnen.

Vielerorts produzieren familiär wirkende Arbeitsgemeinschaften den ganzen Tag über Buddhas aus Marmor, Alabaster, Holz order Metall. Eine besonders ruhmreiche Tradition besitzt die Stadt in der Herstellung der Goldblättchen, die von den Gold in mehreren Arbeitsschritten von schweißtriefenden Männern mit schweren Hämmern und purer Muskelkraft hauchdünn geschlagen, um in kleinen Päckchen verkauft zu werden.Schon seit Jahrhunderten wird dieses Handwerk in genau der gleichen Form betrieben. Wer einige Goldblättchen erwirbt, kann sie später zum Beispiel auf den Mahamuni Buddha auftragen, obwohl die vier Meter hohe Bronze Statue schon längst mit einer rund 15 Zentimeter dicken Blattgoldschicht überzogen ist! Aber schließich zählt sie neben der Shwedagon-Pagoda in Yangon und dem Goldenen Felsen von Kyaiktiyo ja auch zu den wichtigsten Pilgerstätten des Landes.

Nach dem Besuch von pittoresken TeakholzKlöstern sollte man auch einen Blick in das größte Buch der Welt werfen: rund um die Kuthodaw Pagode findet sich auf 729 Marmortafeln, die jeweils in eigeen, kleinen Stupas untergebracht sind, der gesamte Tripitaka-Kanon (buddhistische Lehrtexte). Wer hier jeden Tag rund acht Studen liest, würde wahrscheinlich 450 Tage benötigen, um das gesamte Werk durchzuarbeiten! Manch einer wird es vorziehen, sich lieber sportlich zu betätigen, indem er die 1.729 Stufen zum Mandalaz Hill erklimmt. Und das am besten rechtzeitig zum Sonnenuntergang:Denn in den mit Spiegeln besetzten Wänden des 256 m hoch gelegenen Tempels auf der Spitze bricht sich das Licht der untergehenden Sonne-und sorgt für den goldenen Glanz einer überaus romantischen Abendstimmung...

Tief ins Land hinein leuchten die prächtigen Pagoden mit ithren kilometerlangan, überdachten Treppenaufgängen und deuten einmal mehr an, dass Myanmar tatsächlich ein Goldenes Land ist. Douch außer den steinernen Zeitzeugen längst versunkener Königreiche sind es auch mehrere kleine Weltwunder, die in der Umgebung von Mandalay auf Erkundung warten, und natürlich die berühmten Westernkutschen von Pyin U Lwin.

Aus dem Traum der versunkenen Königreiche, Paläste und Pagoden mal in eine ganz andere Welt entfliehen könen Besucher, die sich in das 67 km östlich von Mandalay gelegene Pyin U Lwin (früher Maymo) aufmachen. Der einst in den Shan-Bergan stationierte Colonel May entdeckte den Reiz des Ortes beim Niederschlagen einer Rebellion und gründete dort eine Militärbasis, aus der sich eine nach ihm beannte Stadt entwickelte:so heißt Maymyo also nichts anderes als Maystadt . Schnell verwandelte sich die 1.070m hoch gelegene Stadt in eine jener Hill Stations, die für den Lebensstil der Kolonialherren typisch waren.

Daran erinnern vielerorts noch die alten Backsteinhäuser im Tudor-Stil-mit ihren herrschaftlichen Auffahrten, Kaminen und Veranden. Heute beherbergen sie beliebte, romantische Hotels, wie zum Beispiel das Candacraig oder das Cherry Myaing. Passend zuden kolonialen Herbergen wirken die bunt bemalten, von Ponys gezogenen Westernkutschen, die in Pyin U Lwin bisher nich als Touristen-Attraktion, sondern als ganz normales Nahverkehrsmittel fungieren. Wichtigste Sehensürdigkeit der über 60.000 Einwohner zählenden Stadt ist der 1917 gegründete Botanische Garten. Auf 95 Hektar laden gepflegte Rasenflächen , Blumenbeete, Orchideen-Gärten, 20 Hektar Naturwald und mehrere große Seen zu erholsamen Spazier gängen ein. Eher ungezähmte Natur findet sich dagegen mit vielen Höhlen sowie den Anisakan-oder den Hampshire-Wasserfällen(Pwe Kauk Falls) vor den Toren der Stadt.

Lebendiges Marionetten-Theater:

Sogar an bis zu 60 Fäden konnten Profi-Spieler einst ihre Marionetten führen, wobei sich sogar die beiden Augenbrauen einzeln bewegen ließen . Heute sind es noch bis zu 20 Fäden, die den rund 20 bis 30 Zentimeter großen, farbenprächtigen und aus Holz geschnitzten Puppen Leben und aus Holz geschnitzten Puppen Leben und eine faszinierende Gelenkigkeit einhauchen. Aufgeführt werden – meist als Bestandteil der landestypischen Theatervorstellung Pwe-Episoden und Legenden aus dem Leben Buddhas oder Dramen und Ruhmestaten aus der nationalen Geschichte. Das goldene Zeitalter des Marionetten-Theaters, von den Einheimischen jokthe Pwe genannt, begann erst mit den Königreichen von Mandalaz im späten 18.Jahrhundert. Die traditonele Besetzung besteht aus 28 festgelegten Figuren. Dazu Königspaar und die vier Minister, die sich besonders würdevoll bewegen, rote oder grüne Umhänge tragen. Auch die beden Possenreißer, zwei Menschenfresser, ein Zawgyi (brahmanischer Astrologe) und ein Schurke düfen in keinem Ensemble fehlen. Tiger kämpfen gegen Elefanten oder bedrohen ensame Holzsammer und können ihr Maul dabei-mithilfe eines eigenen Fadensganz furchtbar wet aufreißen. Die hemlichen Stars des burmesschen Maronetten-Theaters sind jedoch Mintha und Minthami( der Prinz und sene Prinessin) in ihren mit Pailetten und Glassteinen bestickten Gewändern. Sie pfegen sich zum Rendezvous im Wald zu treffen, der auf der Bühne nur durch einen Bambuszweig dargestellt wird.

Am Ufer des Sees und kleinen Orten des Shan-Staats sindk es immer wieder die farbenprächitgen Märkte, die alle Sinne betören. In einem festgelegten Zyklus wandern sie durch die Region und kommen alle fünt Tage and den gleichen Ort. Dann nehmen die Angehörigen der ehtnischen Minderheiten in den Bergdörfern- wie die Danu, die Pao und natürlich auch die Shan-stundenlange Fußmärsche auf sich, um ihre Produkte anzubieten und für den Alltag einzukaufen. In den Trachten ihrer Stämme balancieren Frauen Kopflasten zu einer Wiese, auf der hochrädrige Brennstoffe den Besitzer. Es riecht nach gedörrtem Fisch, frischen Blumen und würzigem Gemüse. Wer als Ausländer ein burmesisches Dandeschön- " Tschee-szuu tin-ba-de"-erlernt hat, bekommt beim Kauf ein Lächeln-oder auch ein kleines Extra für sein Geld. Die Besucher solten sich viel Zeit nehmen, um den Inle-See und sine geheimnisvollen Begibt noch viel mehr zu entdecken: die traditionellen Holzhäuser zum Beispiel, die auf Pfäshlen im See ruhen nd mit einfachen Banbuskonstrukionen oder soliden Holybrücken zu Dörfern verbunden sind. Sie lassen sich mit Booten, auf Pferden oder Fahrrädern erreichen und bieten einen Einblick in das Alltagsleben von Schmieden oder Webern, die sogar die Stile von Lotusblumen zu teuren Stoffe verarbeiten können. Aber es sind auch goldene Pagoden und schöne Klöster, die zur Erkundung einladen. Wie das 160 Jahre alte Teakholz-Kloster Nga Phe Kzaung im Westen des Inle-Sees, wo die Mönche ungewöhnliche Katzendressuren vorführen: gelehrig springen die sonst sehr eigenwilligen Tiere auf Komando durch einen Reifen! Bei kakku indes thronen unter gewaltigen Banyan-Bäumen zahllose Stupas, in deren Spitze jeweils kleine Glöckchen bimmeln.

Eines der schönsten Hotels in Myanmar-das komfortable Lake View Resort- liegt nicht weit von Kaundaing am westlichen See-Ufer. Das idyllische Boutique-Hotel lockt mit 32 Zimmern, die auf gelungene Weise traditionellen Shan-Stil und britische Kolonial-Architektur miteinander kombinieren. Sie verfügen über große Fensterfronten und einen Balkon oder eine Terrasse, von wo aus sich ein herrlicher Panoramablick auf den See und die Blumenpracht des Gartens eröffnet. Während die Einrichtung der Sutperior-Zimmer mehr am kolonialen Erbe orientiert ist, reflektieren die nuuen und sehr geräumigen Deluxe-Zimmer in den Villen stärker asiatische Traditionen. Handgewebte Stoffe, gemütliche Korbsessel und edles Teadholz schaffen eine angenehme Atmosphäre. Sogar von der Bade wanne aus lässt sich hier die Faszination des Inle-Sees genießen!

PINDAYA


Lässt sich schon von weitem anden überdachten Aufgängen zu seinen Kalkstein-Hohlen erkennen. Im Inneren des Labyrinths werden die Besucher von über 8,000 Buddha-Figuren aus dem 18. Jh.erwartet auf die sich aus jeder Ecke ein anderer, reizvoller Blickwinkel ergibt.




LAHIO

ist Endpunkt der über 200 km langen Eisenbahnstrecke von Mandalay über Pyin U Lwin und für sein spektakuläres Gokteik-Viadukt, aber auch für die schöne Umgebung mit Bergen, Schluchten und Flüssen Bekannt. Die Stadt liegt am Ende der,, Burma-Road" in 850 m Höhe.

TAUNGGYI

erfreut durch sein relativ kühles Klima. die Haupstadt der Shan präsentiert sich als ein quirliges Handelszentrum mit buntem Völkergemisch. Auf einem Edelstein-Markt werden von 12 bis 16 Uhr jade, Rubine und Saphire gehandelt.

KALAW

Liegt auf 1,320 m Höhe zwischen Thazi und Taunggzi am Rand des westlichen Shan-Plateaus. In der Kolonialzeit war der Ort eine beliebte Bergstation , woran noch heute das Stadtblind, eine friedLich entspannte Atmospäre und die guten Englisch-Kenntnisse der Einheimischen erinnern.

INDEIN

sollte unbedingt an einem Markttag besucht werden, wenn die Paoh-Frauen mit ihren dunkelblauen Trachten und den buntkarierten Tüchern, die sie sich turbanartig um den Kopf wickeln, aus den Dörfern in die Stadt kommen. Die Männer sind bei einem Glücksspiel mit großen Würfeln zu beobachten.

KAKKU

An einen Hang gebaut und mit einer Mauer umfriedet, stehen auf einer Fläche von 306x150 Metern 2.480 kleine, parallel angeordnete Stupas. Der in Kakku am häufigsten vertretene Bautyp ist der mit einem quadrastischen Grundriss und Baukörper und einer Nische an jeder Seite, die früher kleine Buddha-Bildnisse enthielt.

DIE WELT DER SHAN

Sie gehören zur Gruppe der Sino-Thai, und ihre Vorfahren wanderten zwischen dem achten und dem 13. Jahrhundert aus dem Südwesten Chinas in den Süden ein, um sich inden fruchtbaren Schwemmland-Ebenen der großen Flüsse niederzulassen, bevor sie sich später in die Berge zurückziehen mussten. Als überyeugte Individualisten gelang es den Shan nie, sich unter einem gemeinsamen Herrscher zu einigen, so dass ihr riesiges Siedlungsgebiet zerfiel. Heute umfasst es außer Oberburma noch Teile von Südchina, Nordvietnam Nordthialand, Loas und Ostindien .Ihr kulturelles Erbe indes ist schwierig zu ermitteln, da ihr bevorzugter Werkstoff Teakholz ist, das nur selten mehr als 200 Jahre übersteht. Zudem konnten sich ihre vielen Fürsten niemals für irgendwelche Formen minumentaler Architektur begeisterten. Doch habben die Shan außer Tischlern, schreinern und Schmiede hervorgebracht, und ihre fantasievollen Tänze gehören zu din Glanzlichtern der darstellenden Kunst in Südostasien.


MANDALAY

Im Klang der Melodie von Mandalay: Die ehemalige Königsresidenz glänzt als Zentrum des Kunsthandwerks

Paläste und Pagoden, Mzthen und Legenden, aber auch viel faszinierende, traditionelle Handwerkskunst: Bis heute gilt Mandalay als das eigentiche Zentrum burmesischer Kultur. Die 1857 am Ufer des Ayeyarwady gegründete Stadt war 25 Jahre lang Hauptstadt Myanmars-und Residenz des letzten Königs Thibaw, Nirgends sind die Sitten und Gebräuche der tiefen, buddhistischen Relligiosität lebendiger als hier.

Liegt nicht schon ein besonderer Zauber im Klang des Namens"Mandalay?" Douch trotz des sinnlichen Namens könnten die romantischen Phantasien eines Reisenden bei der Ankunft in dieser- heute mit einer Million Einwohnern zweitgrößten Stadt enttäuscht werden. Durch die erbitterten Gefechte am Ende des Zweiten Weltkriegs sind vom einstigen Königspalast nicht mehr als die insgesamt acht km langen Außenmauern und der umlaufende, 70m breite Wassergraben erhalten. Zundem präsentiert sich Mandalaz, das wie ein rierten Straßen angelegt worden ist, als eine von Modernisierung im chinesischen Still geprägte Metropole.

Und doch wird niemand enttäuscht werden, der dieses geschichtliche und kulturelle Herz des Landes aufsucht: Allein die Umgebung von Mandalay ist eine wahre Schatzkammer und hat neben faszinierenden Heiligtümern, kleinen Weltwundern und Zeugnissen uralter Handwerkskunst auch traumhaft schöne Landschaften zu bieten, in denen sich überaus bunte Märkte und ein ursprüngliches, bäuerliches Altagsleben abspeilen. Auch im Stadtzentrum ziehen noch Wasserbüffel dicke Teakholz-Stämme aus dem Fluss. Schon am frühen Morgen laufen die in tiefrote Gewänder gehüllten Mönche der zahlreichen Klosteranlagen barfuss durch die Straßen, um mit
Würde die Almosen der Bevölkerung zu empfangen, während die unzähligen, mit Gold und Edelsteinen später in der Morgensonne zu glitzern beginnen.

Vielerorts produzieren familiär wirkende Arbeitsgemeinschaften den ganzen Tag über Buddhas aus Marmor, Alabaster, Holz order Metall. Eine besonders ruhmreiche Tradition besitzt die Stadt in der Herstellung der Goldblättchen, die von den Gold in mehreren Arbeitsschritten von schweißtriefenden Männern mit schweren Hämmern und purer Muskelkraft hauchdünn geschlagen, um in kleinen Päckchen verkauft zu werden.Schon seit Jahrhunderten wird dieses Handwerk in genau der gleichen Form betrieben. Wer einige Goldblättchen erwirbt, kann sie später zum Beispiel auf den Mahamuni Buddha auftragen, obwohl die vier Meter hohe Bronze Statue schon längst mit einer rund 15 Zentimeter dicken Blattgoldschicht überzogen ist! Aber schließich zählt sie neben der Shwedagon-Pagoda in Yangon und dem Goldenen Felsen von Kyaiktiyo ja auch zu den wichtigsten Pilgerstätten des Landes.

Nach dem Besuch von pittoresken TeakholzKlöstern sollte man auch einen Blick in das größte Buch der Welt werfen: rund um die Kuthodaw Pagode findet sich auf 729 Marmortafeln, die jeweils in eigeen, kleinen Stupas untergebracht sind, der gesamte Tripitaka-Kanon (buddhistische Lehrtexte). Wer hier jeden Tag rund acht Studen liest, würde wahrscheinlich 450 Tage benötigen, um das gesamte Werk durchzuarbeiten! Manch einer wird es vorziehen, sich lieber sportlich zu betätigen, indem er die 1.729 Stufen zum Mandalaz Hill erklimmt. Und das am besten rechtzeitig zum Sonnenuntergang:Denn in den mit Spiegeln besetzten Wänden des 256 m hoch gelegenen Tempels auf der Spitze bricht sich das Licht der untergehenden Sonne-und sorgt für den goldenen Glanz einer überaus romantischen Abendstimmung...

Tief ins Land hinein leuchten die prächtigen Pagoden mit ithren kilometerlangan, überdachten Treppenaufgängen und deuten einmal mehr an, dass Myanmar tatsächlich ein Goldenes Land ist. Douch außer den steinernen Zeitzeugen längst versunkener Königreiche sind es auch mehrere kleine Weltwunder, die in der Umgebung von Mandalay auf Erkundung warten, und natürlich die berühmten Westernkutschen von Pyin U Lwin.

Aus dem Traum der versunkenen Königreiche, Paläste und Pagoden mal in eine ganz andere Welt entfliehen könen Besucher, die sich in das 67 km östlich von Mandalay gelegene Pyin U Lwin (früher Maymo) aufmachen. Der einst in den Shan-Bergan stationierte Colonel May entdeckte den Reiz des Ortes beim Niederschlagen einer Rebellion und gründete dort eine Militärbasis, aus der sich eine nach ihm beannte Stadt entwickelte:so heißt Maymyo also nichts anderes als Maystadt . Schnell verwandelte sich die 1.070m hoch gelegene Stadt in eine jener Hill Stations, die für den Lebensstil der Kolonialherren typisch waren.

Daran erinnern vielerorts noch die alten Backsteinhäuser im Tudor-Stil-mit ihren herrschaftlichen Auffahrten, Kaminen und Veranden. Heute beherbergen sie beliebte, romantische Hotels, wie zum Beispiel das Candacraig oder das Cherry Myaing. Passend zuden kolonialen Herbergen wirken die bunt bemalten, von Ponys gezogenen Westernkutschen, die in Pyin U Lwin bisher nich als Touristen-Attraktion, sondern als ganz normales Nahverkehrsmittel fungieren. Wichtigste Sehensürdigkeit der über 60.000 Einwohner zählenden Stadt ist der 1917 gegründete Botanische Garten. Auf 95 Hektar laden gepflegte Rasenflächen , Blumenbeete, Orchideen-Gärten, 20 Hektar Naturwald und mehrere große Seen zu erholsamen Spazier gängen ein. Eher ungezähmte Natur findet sich dagegen mit vielen Höhlen sowie den Anisakan-oder den Hampshire-Wasserfällen(Pwe Kauk Falls) vor den Toren der Stadt.

Lebendiges Marionetten-Theater:

Sogar an bis zu 60 Fäden konnten Profi-Spieler einst ihre Marionetten führen, wobei sich sogar die beiden Augenbrauen einzeln bewegen ließen . Heute sind es noch bis zu 20 Fäden, die den rund 20 bis 30 Zentimeter großen, farbenprächtigen und aus Holz geschnitzten Puppen Leben und aus Holz geschnitzten Puppen Leben und eine faszinierende Gelenkigkeit einhauchen. Aufgeführt werden - meist als Bestandteil der landestypischen Theatervorstellung Pwe-Episoden und Legenden aus dem Leben Buddhas oder Dramen und Ruhmestaten aus der nationalen Geschichte. Das goldene Zeitalter des Marionetten-Theaters, von den Einheimischen jokthe Pwe genannt, begann erst mit den Königreichen von Mandalaz im späten 18.Jahrhundert. Die traditonele Besetzung besteht aus 28 festgelegten Figuren. Dazu Königspaar und die vier Minister, die sich besonders würdevoll bewegen, rote oder grüne Umhänge tragen. Auch die beden Possenreißer, zwei Menschenfresser, ein Zawgyi (brahmanischer Astrologe) und ein Schurke düfen in keinem Ensemble fehlen. Tiger kämpfen gegen Elefanten oder bedrohen ensame Holzsammer und können ihr Maul dabei-mithilfe eines eigenen Fadensganz furchtbar wet aufreißen. Die hemlichen Stars des burmesschen Maronetten-Theaters sind jedoch Mintha und Minthami( der Prinz und sene Prinessin) in ihren mit Pailetten und Glassteinen bestickten Gewändern. Sie pfegen sich zum Rendezvous im Wald zu treffen, der auf der Bühne nur durch einen Bambuszweig dargestellt wird

AMARAPURA

ist mit seinen ständg ratternden Webstühlen das Zentrum der Longy-Preduton. M Mahagandhaon-Kloster eben mehr as 1.000 Mönche über einen See führt die U-Ben Brücke, mit 1.2 m die längste Teakholz-Brücke der Welt.

INWA

wird auch Ava genannt und gern wegen senes schiefen Nanmyin-Turms, dim 1818 erbauten Maha-Aunngmye-Bonzan-Kloster und dem mächtigen Bagaya Kyaung-Kloster besucht , das auf 267 Teakholz-Pfeilern ruht.

SAGAING

Kaung Mudaw Pagoda
wurde nach dem Untergang Bagans um 1315 zur Tesidenz. Hier önnen Besucher zwischen 600 losteranlagen wähen. Spetakulärerhebt sich auch der Hügel des Orts mit seinen zahlrechen, weß leuchtenden Stupas.



MINGU

am Ufer des Flusses Chindwn gilt als ene der landestpschsten Städte Myanmars und hat bisher aum Touristen gesehen. Hier fallen Ausländer noch auf und müssen viee Hände-vor alem die von Kindern-schütteln.

SHWEBO
Ebene zwischen zwei flachen Ebene zwischen zwei Flüssen und war von 1760 bs 1764 die Haupstadt von Köng Alaungpaya, der von hier aus nwa und Niederburma zurüceroberte und das dritte Burmesen-Teich gründete.

MOGOK

war bis vor kurzem noch für Ausländer gesperrt und ist für seine wertvollen Rubine und Saphire bekannt, die hier gefunden werden. Der Ort liegt in 1.170 m Höhe und ist Zentrum enes blühenden Edelstein-Handels.

HPO WIN DAUNG

st der Name eines gehemnsvollen, beeindrucenden Labyrinths aus 600 Sandstein-Höhen mit 400.000 Buddhastatuen, Holzschnitzereien und Wandmalereien, die aus dem 14 . bis 18. Jahrhundert stammen.

Ayeyarwad
THE STORY OF THE TIVER VESSSEL"PANDAW"

The RV Pandaw and other 5 similar so called "class P" vessels was commissioned after the end of the Second World War by the Inland Water Transport Board of the Union of Burma goverment with the technicial
expertise of the Irrawaddy Flotilla Company at that time acting as Agents to the I.W.T Board.
        RV Pandaw was built in Scoltand on the Clyde by the famous ships builder Yarrow & Co on 1947 with the same design of the pre-war Quarter Wheeler steamers of the Irrawaddy Flotilla Company. After being boarded up in order to protect her from the sea waves, she left Scotland for the delivery voyage to Burma on 1950. On the  12th January 1951 she started to serve the Inland Water Transport (Irrawaddy Flotilla was nationalized on the 1st of June 1948) on the route Mandalay-Bhamo for both cargo and passengers transporatin. In the 1998 she was converted into a 16 cabins luxurious river cruise vessel by the revived Irrawaddy Flotilla Company founded by the Historian Mr.Paul Strachan. IFC has operated the vessel in the rivers of Myanmar for 5 years until  2003 In the second half of the 2003 Interconnection Co.Ltd signed the charter agreement with IWT and RV PANDAW underwent a major renovation at the Yangon Dalla Dockyards. As far as the Hotel side is concerned new furniture has been specially designed and new Food and Beverage equipment have been bought.

RV PANDAW 1947 VESSEL SPECIFICATIONS
 
 Year of Construction 1947(by Yarrow & Co. Scotland)
 Renovation as Pleasure Cruise Vessel 1997(By Irrawady Flotilla Company)
 Last Refitting / Renovation 2003-2004(by IWT and Interconnection Co.Ltd)
 Length 148 ft (45 Mt)
 Beam 34 ft (10.3 Mt)
 Design Draft  4 ft (1.2Mt)-Light Draft 2ft (0.6 Mt)
 Engines 2x250hp Dorman with Hydromaster propulsion
 Generators 2x95 kva Danyo Gensets (Voltage 220V)
 Cabins 16 deluxe cabins with own shower/wc
Size:3.65 Mt x 4.26 Mt
 Passenger 32
 Crew / Hotel Staff 22
 Water desedimentation and full water tratment plan Revese Osomsis System for the
Kitchen treatment plant
 Sewage treatment plant
 Fire Protection 21 Smoke Detectors, 4 Heat Detectors, 8 Manual alarms station, Electronic
Control Panel Silent Knight (Made in USA)- 20 Fire Extinguishers
8 Fire Hose Cabinets


Die Irrawady-Delfine

Nicht nur im Mekong, sondern auch im Ayeyarwady, der ihnen ja einst den Namen gegeben hatte, tummeln sich noch einige der vom Aussterben bedrohten Irrawady-Delfine-und zählen zu den beliebtesten Touristen-Attrakitonen auf Fluss-Reisen in Myanmar!Allerdings wurden Ende 2002 auf dem 550 km langen Flussabschnitt zwischen Bahmo und Mingun während einer Untersuchung der New Yorker Wildlife Conservation Society nur noch 37 Delfine gezählt. Erstmalig war in chinesischen Schriften aus dem ersten jahrhundert v. Chr. erwähnt worden, dass es im Ayeyarwady sogenannte Fluss-Schweine gibtl. Die Süßwasser-Delfine werden biszu 180 kg schwer, bis zu 40 Jahre alt und können mit bis zu 40 Stundenkilometern durch die Fluten gleiten. Ursprünglich sind die mzstischen Tiere in vielen, tropischen Flüssen und Seen heimisch gewesen, doch intensiver Fischfang ( vorwiegend als ,, Beifang´´) und Wasserverschmutzung haben ihren Bestand erheblich dezimiert.

DIE IRRAWADY-FLOTILLA

Obwohl das originale Heckschaufelrad durch moderne Maschinen ersetzt ist, vermittln die Schiffe der Irrawady Flotilla Companz (IFC) mit ihren luftigen Promenadendecks, der Ausstattung mit viel Tetakholz und Messing den Eindruck eines klassischen Flussdampfers. Denn nach 55 Jahren Pause bietet das Unternehmen seit 1996 auf dem Ayeyarwadz wieder Expeditionsfahrten im alten Stil an – wie auf der RV Pandaw:sie hat einen Tiefgang von weniger als einem Meter, weil-besonders in der Trockenzeit-überall Sandbänket lauern. In ihren Hochzeiten beförderte die IFC jährlich neun Millionen Passagiere auf dem Ayeyarwady.1930 hatte die schottische Gesellschaft über 600 Schiffe im Einsatz: darunter Raddampfer, die bis zu 4.200 Passagiere befördern und die 960 km Lange Strecke von Yangon nach Mandalay in sechs Tagen bewältigen konnten! Sie waren 100 m lang und glitten schneller stromaufwärts als so manches Schiff heute flussabwärts fahren kann.

Ein deutsches Fraumshiff n Myanmar

Auf dem Ayeyarwady stilvoll unterwegs mit der “Road to Mandalay ”

Wohtuend langsam gleitet da s Schiff durch die Landschaft und gilot den Passagieren Zeit, die vielen Eindrücke mit allen Sinnen aufzunehmen. Eine wunderbare innere Ruhe kehrt ein-nur unterbrochen durch die abwechslungsreiche Landgange. Spätestens seit die aus Deutschland stammende,luxuriös ausgestattete Road To Mandalay" 1996 ihren Dienst auf dem Ayeyarwady aufgenommen hat , gibt es Myanmar auch als Kreuzfahrt-Destination.

Vor fast genau vier Jahrzehnten im Auftrag der Köln-Düsseldorfer Reederei als MS Nederland/Elb-residenz" erbaut, war die 101,60 m lange Road To Mandalay" früher als Ausflugsschiff auf Rhein und Elbe unterwegs.1994 wurde sie von Orient-Express Trains & Cruises erworben, speziell für die Navigation auf Myanmars lebensader Ayeyarwady um – und gleichzeitig zu einem Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse ausgebaut. Dabei konnte das britische Unternehmen viel von seinen Erfahrungen als Spezialveranstalter von Nostalgie Reisen einbringen. Denn zum An-gebot gehören bereits die fünf legendären luxusyüge: Venice Simplon-Orient-Express in Europa, British Pullman und Northern Belle in Großbritannien, Eastern&Oriental Express (zwi-schen Bangkok und Singapur) sowie Great South Pacific Express in Australien.

Das“deutsche Traumschiff in Myanmar“ unternimmt Reisen in die Vergangenheit und entführt seine Passagiere in eine fernöstliche Welt voller Zauber und Geheimnisse. Denn das frühere Burma ist ein Stück Asien, wie es eigentlich schon gar nicht mehr existiert! Hier scheint die Zeit stehen gebliben zu sein, so dass die Zeit stehen geblieben zu sein, so dass die Reisenden eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit erleben.Der Panoramablick vom Schiff garantiert ständig wechselnde Bilder. Auf dem breiten Rücken des Storms zieht es gemächlich vorbei an Pagoden und Palmen, Reisfeldern und Siedlungen. Am Ufer laden Bauern mit knarrenden Ochsenkarren Wasser-

fässer auf. Wenig später kämpfen Wasserbüffel im Schlick mit dicken Holastämmen, die sie an Land ziehen sollen. Nicht weit enfernt schrubben Frauen in den braunen Fluten Gemüse, Wäsche und ihre Kinder. Vielerots dümpeln Teakholyflöße mit Wohnkabinen, während schmale Fischerboote mit aufgeblähten Flicksegeln aus Tüchern und Decken im Kielwasser der " Road to Myanmar" kreuzen.

Ständig bringen frische Brisen Kühlung in die Hitye des Tages. Wenn das Schiff dann in das stimmungsvolle Licht der Abenddämmerung hineingleitet, lassen sich die Passagiere von Killnern in smarten Uniformen gern gekonnt geschütteöte Cocktails mit gestoßenem Eis servieren. Insgesamt umfasst die Crew 80 Europäer, Thais und Myanmaren. Auch sonst verfügt das Fünf-Sterne-Schiff über erstaunlich viel Komfort mit dem es neue Standards für Fluss-Kreuzfahrten gesetzt hat. Rund sechs Millionen Euro waren damals in den Umbau auf der Werft im norddeutschen Lauenburg investiert worden. Unter anderem wurde die Klima-Anlage komplett modernisiert und die Innneneinrichtung auf Orient-Express-Standard gebracht. Viel Sorgfalt und Liebe zum Detail wurde in die 14 neueen Deluxe-State-Kabinen gesteckt, aber naturlich auch in die 38 Superior-Kabinen und 14 Einzelkabinen.

Ein großes Sommemdeck mit Schwimmbad, eine Observation-Lounge sowie ein elegantes Restaurant bieten bis zu 1187 Passagieren die entsprechende Ergänzung zu den luxuriös ausgestatteten Kabinen. Die letyten Feinarbeiten der Innenausstattung und des Designs waren allerdings vor Ort in Myanmar von lokalen(Kunst) Handwerkern übernommen worden. So stammten die Polstersessel und viele braucht wohl gar nicht erst erwähnt zu werden, dass der Luxusliner über internationale Sicherheitsstandards verfügt.

Für die meisten Passagiere beginnt die Reise bereits in Bangkok oder in der Hauptstadt Yangon. Von dort aus geht es mit dem Flugyeug nach Bagan oder Mandalay , wo die Entdeckungsreise an BOrd der "Road to Mandalay" beginnt. Gleich nach dem Start beginnen die Kreuyfahrer damit, dieses faszinierende Landim gemächlichen Rhythmus des Ayeyarwady-Flusses zu erleben-wohl die unbestritten schönste Art, sich auf eine ZeitReise zu begeben. Geführte Ausflüge zu den faszinierenden Kulturstätten entlang des Flusslaufes und Stadtbesichtigungen sind natürlich inbegriffen. Und sogar an Burmas Geschichte und kulturelle Programme angeboten.

LEGENDÄRE EISENBAHN-FAHRTEN: DAMPFLOKS UND EIN VIADUKT

Träge setzt sich der Nachzung nach Mandalay in Bewegung. Schnell schaukelt das immer gleichmäßiger werdende Ratern die ersten Reisenden in den Schlaf, während bis zum Horizont wasserdurchflutete Reisfelder in der Abenddämmerung glitzern . Während der zahlreichen Zwischenstops werden aus dem Dunkel der Nacht lautstark blätterumwickelte Mahlzeiten, Leckere Früchte und Getränke hereingereicht. Und immer wieder bietet sich bei Eisenbaheit, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Dafür steht ein insgesamt fast 4.700 km langes Schienennetz mit 550 Bahnhöfen zur Verfüng, das zum Teil privatisiert ist und macherorts sogar noch mit DampfLokomotiven betrieben wird! Die HauptLinien führen von Zangon über Mandalay bis nach Myitkyina und in Richtung Süden über Mywlamzine bis nach Dawei. Die von Touristen am haüfigsten genutzte Verbindung ist der rund 650 km lange Schienenweg nach Mandalay , auf dem auch gelbe Expresszüge mit etwas bequemeren "Upper Class" -Liegewagen verkehren. Die landschaftlich reizvollste Strecke indes führt von Pyin U Lwin nach Lashio- und auf einem spektakulären Viadukt über die 300 m tiefe GokteikSchlucht. Dei seiner Fertigstellung um das Jaht 1900, an der auch deutsche Ingenieure mitwirkten, war diese Pionierleistung der Brückenbaukunst das gräßte Eisebahn-Viadukt seiner Zeit.

AMARAPURA

ist mit seinen ständg ratternden Webstühlen das Zentrum der Longy-Preduton. M Mahagandhaon-Kloster eben mehr as 1.000 Mönche über einen See führt die U-Ben Brücke, mit 1.2 m die längste Teakholz-Brücke der Welt.

INWA

wird auch Ava genannt und gern wegen senes schiefen Nanmyin-Turms, dim 1818 erbauten Maha-Aunngmye-Bonzan-Kloster und dem mächtigen Bagaya Kyaung-Kloster besucht , das auf 267 Teakholz-Pfeilern ruht.

SAGAING
wurde nach dem Untergang Bagans um 1315 zur Tesidenz. Hier önnen Besucher zwischen 600 losteranlagen wähen. Spetakulärerhebt sich auch der Hügel des Orts mit seinen zahlrechen, weß leuchtenden Stupas.

MINGUN

am Ufer des Flusses Chindwn gilt als ene der landestpschsten Städte Myanmars und hat bisher aum Touristen gesehen. Hier fallen Ausländer noch auf und müssen viee Hände-vor alem die von Kindern-schütteln.

SHWEBO

Ebene zwischen zwei flachen Ebene zwischen zwei Flüssen und war von 1760 bs 1764 die Haupstadt von Köng Alaungpaya, der von hier aus nwa und Niederburma zurüceroberte und das dritte Burmesen-Teich gründete.


ABENTEURERLICHE FLUSSREISEN-MIT EINER BUNTEN FLOTTE


Obwohl Schiffe bei der gleichen Entfernung drei bis viermal länger unterwegs sind als Fahrzeuge auf der Straße, bietet sich vor allem auch das Bereisen von Wasserwegen zur Erkundung Mzanmars an. Dafürsteht eine umtürlich nicht den elegantee Komfort von Orient-Expreess bieten kann. Allein die staatseigene Inland Water Transport (IWT) betreibt rund 500 Schiffe, für die Tickets an Bord, bei Agenturen oder in den Hotels erhältlich sind. Für Touristen eignen sich besonders die Strecken Mandalay/ Bagan/Pyay, Mandalay/ Mingun, Mawlamyine/Hpa-Aan, Sittwe/ Mrauk U oder Sittwe/ Ngapali. Normale Lang-streckenfähren haen ein Unterdeck aus Stahl und ein Oberdeck mit Holzverkleidung. Sie können fast 300 Passagiere befödern, von denen rund 120 auf dem teureren Oberdeck unterkommen. Die Schiffe, die Tagesstrecken bedienen, verfügen meist über einen" Salon" mit Holzstühlen un Toilette. Die
normalen Expressboote zwischen Mandalay und Bagan sind mit Sitzreihen ausgestattet und bieten Nudelgerichte und Getränke aus einer Snackbar. Die Myanmar Five Star Line unterhält unter anderem Schiffsverbindungen bon Zangon nach Dawei, Mzeik und Kawthoung,sowie nach Thandwe, Kyaukpyu und Sittwe.

LUXURIÖSEN KREUZFAHRTEN-MIT DER "ROAD TO MANDALAY"

.Eine romantische Kreuzfahrt mit der eleganten "Road to Mandalay" umfasst zwischen Bagan und Mandalay (165 km) flussabwärts deri und flussabwärts vier Übrnachtungen an Bord. Dieser Reisebaustein (Saison ist von Juli bis April) von OrientExpress Trains & Cruises kann beliebig mit anderen Reiszielen in Myanmar oder den Nachbarländern kombiniert weden. An Bord sind alle Mahlzeiten und auch die Ausflüge zu den Sehenwürdigkeiten, mit deutschsprachiger Reiseleitung inklusive(14 Tage ab Frankfurt über Bangkok un Yangon : 3.600 ).
.Am 12. und 26. August wird das Schiff sein angestammtes Revier verlassen und unter dem Motto "Geheimnisse eines große Flusses" auuf dem Ayeyarwady durch die touisttisch unberührte Landschaft Nord/Mzanmars bis nach Bahamo an der chinesischen Grenye fahren(12 Nächte, davon 11 Nächte an Bord, an Bangkok über Yangon: 4.0115 ).
.Am 9. September wird das Schiff ersmalig auf dem Chindwin kreuzen! Unter der Maxime "Chindwin-unberührtes Burma" geht es von Monywader drittgrßten Stadt Myanmars-den Fluss bis nach Kindat hinauf und flussavwärds nach Bagan. Die Reise führt durch eine sonst schwer zugängliche, von , Touristen nicht besuchte Reigon( 14 Tage, davon 7 Nächte an Bord, ab Frankfurt über Bangkok, Yangon und Mandalay: 4,630).

Myanmars Kiiste

Die neuen Bade-Paradiese von Myanmar: Nach den Tempeln und Pagoden: Erholung an endlos langen Stränden

Die unentdecten strände Myanmars gehören zu den schönsten Südostasens. Wo Rudyad Kipling das erste apitel senes berühmten "Dschungelbuchs" verfasst hat, assen sch auch herrliche Badetage verbrngen: Der bs vor urzerm noch unbeannte Ngapal-Beach zieht mmer mehr Touristen an, die ihre Pagoden-Touren mit enem erholsamen Strand-Urlaub auslngen lassen. Auch nicht wet von Yangon-am Chaung tha- und dem Letkhoon-Beach-ocken rizvole Palmenstrände

Woher der Name des neun Kilometer südlich von Thandwe (früher Sandoway) gelegenen Ngapali-Strands stammt, st ungess. Eine gern erzähte Version besagt, dass die Bener zurückgeht, der die Küste immer wieder mit denStränen in seiner Heimat Neapel vergliche hat. Auf jeden Fall eignet sich der von Palmen und asuarnen gesäumte
Strand, der sich von Yangon aus bequem mt ener romantischen, gemütlichen Schiffspassage auf der Deta Queen errechen lässt, bestens dayu, nach einer Tundreise durch Myanmar uszuspannen. Das hat sicherlich auch George Orwell gern getan, als er hier in den 20er Jahren für die ooniaverwaltung gearbitet und Erfahrungen für sein BurmaBuch gesammelt hat.

Der breite, nahezu noch wetgehend unberühtre Sandstrefen ist über dre Kilometer and und durch leine, felsige Landzungen von benachbarten Snadständen getrennt.
Nach der Eröffnung mehrerer neuer, gepflegter Bungalow- Anlagern und Penisonen, die mit erheblich meht Atmoaphäre und Komfort aufwarten können, lässt sich hier neuerdings zu jeder Jahreszeit urlauben. Wie im Bazview Resort, das unter deutscher Letung als eine komfortable, von Kokospalmen eingegrünte Anlage am nördlichen Ende des Strandes
Am Ufer des Sees und den klenen Orten des Shan-Staats sind es immer wieder die farbenprächtgen Märte, die ae Snne betören. In einem festgeegten Zylus wandern sie durch die Tegion und kommen ale fünf Tage an den gleichen Ort. Dann nehmen die Angehörigen der ethnschen Minderheiten in den Bergdörfern-wie de Danu, die Pao und natürich auch die Shan-stundenlange Fußmärsche auf sich, um ihre Produkte anzubieten und für den Atag einzukaufen. In den Trachten ihrer Stämme balancieren Frauen Kopflasten zu einer Wiese, auf der hochrädrige Ochsenarren warten. Auf Decken snd ca-, Siberund Webarbeiten ausgebretet. In klenen Mengen wechsen feste nd flüssige Brennstoffe den Bseitzer. Es riecht nach gedörrtem Fisch, frischen Blume und würzgem Gemuse. Wer als Ausänder ein burmessches Dankeschön- "Tschee-szuu-tin-ba-de!"- erlernt hat, beommt beim auf en Lächeln-oder auch ein kleines Extra für sein Geld.
Die Besucher sollten sich viel Zeit nehmen, um den Inle-See und seine geheiminisvollen Bewohner auf sch wrenzu lassen. Denn es gibt noch viel mehr zu entdecen: die auf Pfähen m See ruhen und mit einfachen Bambusonstrutioen oder soden Hozbrücen zu Dörfern verbunden snd. Sie assen sch mit Booten, auf Pferden oder Fahrrädern erreichen und bieten enern Einblick n ds Altagsleben von Schmieden oder Webern, die sogar die Stle von Lotusbumen zuteuren Stoffen verabeiten können. Aber es snd auch goldene Pagoden und schöne öster, de zurErundung enladen. We das 160 Jahre alte Teakholz-Kloster Nga Phe zaung m Westen des Inle-Sees, wo die Mönche ungewöhnliche Katzendressuren vorführen: gelehrig springgen die sonst sehr eigenwlligen Tiere auf Kommando durch einen Refen! Bei Kakku ndes thronen nter gewatigen Banyan-Bämen zahlose Stupas, in dereen Sptze jeweils leine Glöcchen bmmein.

Enes der schönsten Hotels in Myanmar-das komfortable Lake View Resort-egt nicht wet von aundang am westchen See-Stil und britische Kolonial-Archi-teur mitenander kombnieren. Se verfügen über große Fensterfronten und enen Balon oder ene Terrasse, von wo aus sich en herrcher Panoramabc auf den See und die Bumenpracht des Gartens eröffnet. Während de Einrchtung der Superor-Zimmer in den Villen starker asatische Tradtonen. Handgewebte Stoffe, gemütliche orbsessel und edes Teakhoz schaffen eine angenehme Atmosphäre. Sogar von der Badewanne aus läst sch hier die Fasznaton des Inle-Sees genießen!

SILBERFARBENNER SAND AM:

NGWE SAUNG BEACH

Ideal für Entdeckernaturen liegt der schöne Ngwe Saung Strand zwschen dem Gof von Bengalen und den Ausläufern des Rakhine Gebriges. Mttlerwele haben schon viele kene Hotels und Pensonen eröffnet-wie das unter deutschem Management stehende, reizvolle Palm Beach Resort, dessen strohgedeckte, stilvoll engerichtete Bungalows über lauschige Veranden verfügen. Der anggestrecte, brte und von Palmen gesäumte Strand ädt zu ausgehnten Wanderngen en und das dschungebedecte
Hnterland kann be Wanderungen oder mt dem Fahrrad erundet werden.
Vorgeagerte Nsen nd die malersche Kenstadt Pathen bieten nteressante Ausfugsmägcheiten.
An der Hauptstraße nd m zentra geegenen Dorf reihen sch mmer mehr einfache Restaurants und Souvenrgeschäfte auf, während am frühen Morgen and abends en kener, belebter Mart für Abwechseung sorgt.


BURMESISCHE BADEFREUDEN AM:

CHAUNGTHA BEACH

Dieser Küstenabschnitt-rund 40 km westlich von Pathen- st auf dem Landweg von Yangon zugänglich und daher ideal für en Strandwochenende der Yangonesen. Chaungtha war aber auch ener der ersten Strände, die für ausländische Touristen geöffnet wurde und es gibt mtterwele Hotels und Herbergen, de enfachen westichen Ebbe ann sich der ange Strand von Chaungtha mit grünenden Kokospalmen und Kasuarinen als attrative Bade-Destinaton. Das nahe gelegene Dorf Chaungtha besteht aus Sandstraßen, die von enfachen Hütten gesäumt werden und zum gemutlichen Bummel einladen.

Rakhine

 Einst eine Großstadt, heute en Dorf: Die Ruinen von Mrauk U zeugen von einer ganzvollen Bergangenheit
Über Jahrhunderte profitierte Mrau U- einst Zentrum eines der mächtigsten Königreiche Myanmars- vom Element Wasser. Es ließ den Hande erblühen und schützte gleichzetig vor den Feinden. Heutzutage machen sich immer meht Besucher über den Wasserweg auf zu dem versunenen Königreich, das aus Rakhnes Provinzhaupstadt Sittwe mit einer fasnerenden, rund 70 km langen Flussreise zu erreichen ist.

Heute wie damals ist es nur möglich, mit einem Schiff nach Mrauk U zu gelangen. Fünfbis sechs Studen dauert die Strece n ca. 3 Stunden zurücegt. Schnell lässt die Lage der ehemaligen Tahine-Hauptstadt deutich werden, warum sie über 350 Jahre lang zahreichen Angrffen trotzen konnte: Die veen verzwegten Kanäle und die Hüge der Umgebung bdeten enen natürichen Schutz. Zur Verstärung dienten ene 30 m lange Befestgungasanlage und verschiedene Forts, die tewese noch beschtgt werden können.

Als König Narameik hla 1433 Mrauk U ( oder Mzohaung ) gründete, hatte der kometen hafte Aufstieg einer Handelsmacht begonnen. die über 352 Jahre die Schiffahrt an Golf von Bengalen dominieren solite. Diese Resideny war allerdings nur die jüngste von insgesamt acht Hauptstädten von Takhine (früher Arakan). Bereits Jahrhunderte yuvor war die Küstenregion Station der Handelsschiffe ywischen Indien und Ostasien. Heute ist Mrauk U nur noch ein Dorf, kann aber mit einer Vieiyahl idyllisch gelegener, außergewöhnlich formschäner

Tempel-Ruinen aufwarten. Rätselhaft, warum sie so lange unbeachtet blieben, obwohl sie sich kunsthistorisch doch zu den bedeutend-sten Südostasiens zählen lassen!

Vieles ist unwiederbringlich verloren oder verbirgt sich unter Lehm und dichter Vegetation. Glücklicherweise gibt es zeitzeugen, die von der einstigen Blütezeit berichten können. ,,Die Gebäude des königlichen Palastes haben riesige hölzerne Säulen von solcher Länge und Symmetrie, dass man erstaunt ist, dass es Bäume von solch hochschießender Gradheit gibt´´, notierte sich Augutinerpater Sebastiao Manrique in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts, als die Stadt 160.000 Einwohner hatte. ,,Manche der Palastgebäude sind aus duftenden Hölzern - etwa weißem oder rotem Sandelholz - erbaut, die den Geruchssinn durch ihren natürlichen Duft erfreuen..´´.

KOLONIAL UND BESCHAULICH : DUE GAZOTSTADT SUTTWE

Die Hauptstadt der Provinz Rakhine ist bislang nur auf dem See- oder Lufweg erreichbar. Ein Labzrinth aus Inseln, Flussarmen und küstennahen Mangroven- sümpfen lässt erahnen, welch guten, natürlichen Schutz die Küstenlandschaft für Mrauk U geboten hat. Mit über 100.000 einwohnern yählt Sittwe (früher Akyab) zu den Großstädten Mzanmars. Im Stadtzen-trum erhebt sich noch ein stählerner Uhreturm. von den Holländern im 18. Jh. errichtet. Eine von Säulen getragene und mit Glasmosaiken verzierte Halle schütyt den Bronze-Buddha Payagyi. Die Uferprome- nade führt zur Mündung des Kaladan-Flusses und somit zum Point - der noch immer mit dem englischen Begriff bezeichneten Landzunge am Indischen Ozean. Vom quirligen Hafen, am anderen Ende der Stadt gelegen, fahren die Schiffe nach Mrauk U ab.

WAS (NICHT) ERLAUBTE ORTE SIND !

Es ist nicht auszuschließen, dass Neu-gierde und Entdeckungslust in Myanmar auch mal an Grenzen stoßen. Es kann passieren, dass von der Polizei in sperr-gebieten ermittelte Personen umgehend zurückgeschickt werden. zwar haben sich die staatlichen Behörden hinsichtlich der Zugangsmöglichkeiten zu bislang gesperrten Gebieten kooperativ gezeigt. Aber es gibt noch immer einige Gebiete, wie z. B. Mogok, die nur mit einem Führer, im Rahmen einer organisierten Tour oder mit einer Erlaubnis der staatlichen Tourismusbehörde MTT bescht werden düfen. Sondergenehmi-gungen sind aber mitunter schwer zu erhalten, kosten Zeit und auch eine Menge Geld. Für den Tourismus bisher nicht erlaubt sind zum Beispiel der Kazah-Staat, die grenznahen Gebiete des Karen-und Shan-Staats, die Mon-und Tenasserim-Division. Für die Umgebung von Myitkiyina, Putao, Dawei können gelegentlich noch Sondergeneh-migungen verlangt werden, während die Reisebeschränkungen für einst verbotene Orte wie Ngapali und den Gold-Felsen von Kzaikhtizo oder jüngst auch für Lashio und Bhamo aufgehoben worden sind. Da sichdie Bestimmungen manchmal schnell ändern können, ist es sinnvoll, sich im Zweifelsfall bei den Behörden (MTT)oder in Reisebüros zu erkundigen.

Off The Beaten Track

Off the beaten track..."-unbekannt und und unberührt: Ziele jenseits der Touristenpfade

Verschneite Bergspitzen, rätselhafte Minderheiten und einsame Inseln

Irgendwie fält es schwer , bei Myanmar überhaupt von unbekannten oder unberührten Reisezielen- im internationalen Traveller- Jargon gern "off the beaten track" gennant -zu sprechen . Schließlich ist das ganze land bis Anfang der 90er Jahre noch "off the tourist map" gewesen. Bisher kommen im Vergleich zu Nachbarländern wie Thailand, Vietnam oder sogar Kambodscha erst so wenige Besucher in das "Goldene Land " ,dass die Touristenpfade noch gar nicht ausgetreten sein können. Die Regierung bemüht sich ständig, immer mehr der früher für Ausländer verschlossenen Regionen für den Tourismus zu erlauben. So zinierenden, für viele Touristen schönsten Landes Südostasiens zu entdecken geben. Auch die Zeiten, in denen Besucher im Eiltempo durch das Land der Ochsenkarren und Pferdekuschen flitzen mussten, sind vorbei: Die erlaubte Aufenthaltsdauer -fuüher nur 24 Stunden, dann drei Tage und seit 1989 zwei Wochen-ist 1995 auf vier Wochen ausgedehnt worden (inklusive einer möglichen, zweiwöchigen Verlängerung).

Kachin

könnte zu Myanmars Ski-Paradies ausgebaut werden. Im Westen an indien und im Osten an China grenzend, lässt sich die Provinz her vorragend aus der nordthailändischen Stadt Chiang Mai erreichen. Ausländische Urlauber sollen schon bald in einer neuen Hotelanlage internationalen Standards übernachten können, um in den umliegenden Bergen Ski zu laufen! In dieser Region befindet sich auch der Hkakabo Razui (aus dem Tibetanischen: "Spitze des weießen Schnees"), der mit 5.889 m der höchste Berg Südostasiens und das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt ist.

Kengtung

liegt im östlichen Zipfel des ShanStaats und ist Drehkreuz zwischen Myanmar, China, Laos und Thailand von besonderer strategischer Bedeutung. Obwohl Kengtung(früher Kyaingtong) bereits seit 1993 geöffnet ist, haben sich hier erst wenige Ausländer blicken lassen.

Nagaland

bezechnetden Lebenstraum von großer Macht zugeschrieben haben, mit der sie ihre eigene Macht mehren wolten. Die Nagas waren ursprünglich opfjäger, weil sie diesem Körperteil eine vitale Essenz von großer Macht zugeschrieben haben, mit der sie ihre eigene Macht mehren wolten. Die Briten bereiteten diesem Brauchtum schon im 19. Jahrhundert ein Ende. Rund 20 Prozent dieser 30 verschiedenen Stammesgruppen wurden christiansiert. Wer sie besuchen will, muss an einer dr in Khamti startenden Expedtonen tenehmen, die bis zum heiligen Berg der Naga führen: dem 3.827 m hohen Mount Saramati.

Myeik

ist die Hauptstadtder noch kaum bereesten Küstenlandschaft im tefen Süden von Myanmar. Bisher wird dieses Gebiet vorwegend im Rahmen von sogenannten oft zehn Tage dauernden "Liveaboard-Cruise" angesteuert. Diese starten auf komfortablen Booten von Phuket und brngen Taucher (oder auch Padder) in die fasznerende, unberührte Insewet von Mye (früher Mergui) . Seit dem Zweiten Wetrieg war diese bsher kaum besiedelte Inselgruppe völlg von der Außenwelt isoiert. Fast 800 Insein und die Gunst von Ausländern, die ds martme Natrwunder erst set 1997 von Thailand aus erkunden dürfen.

Dawei

im Südwesten des Landes ist prädestiniert, zur neusten Bade-Destination Myanmar zu werden: Nur 18km nordwestlich von der hübschen Stadt, die sich auch unter den Namen Daway oder Tavoy auf der Landkarte findet, liegt mit dem Maungman-Beach einer der andeswet schönsten, noch fast völig unbeannten Strände. Hier reihen sich über viele Kiometer fensandige Badebuchten anenander-geziert durch die vorgelagerten nseln und nur hin und wieder unterbrochen von einem Fischerdorf. Die Einwohner vermieten engache Teakholz-Bungalows am Stand während Restaurants kulnarische Seafood-French bieten.

Chinstaat

geißt eine der am meisten isoierten und dünn besedeten Regionen Myanmars, die m Zweiten Weltreg eine strategsche Role gespet hatte. Nur ene halbe Million Menschen leben in dem 36.000 qkm großem Bergland. Die mesten Gebiete sind nur mt dem Jeep oder über verchlungene Fußpfade zu erreuchen. Noch snd weite Teile dieses Landstrichs aus Scherhetsgründen für Ausländer gesperrt. Doch die Zahl der organisierten Erundungstouren m Natmataung-Nationalpark nehmen bereits ontinuierlich zu. Das Leben der Chin ist geprägt von Brandrodung und Selbstversorgung, viee Frauen tätowieren noch immer hr Gesicht.

WIE MAN SCH VERHATEN SOLLTE!

Prinzipiell snd Myanmaren sehr freundlich, natürich und ausgesprochen neugerg, zumal bisher erst relativ wenige Toursten ihr Land bereisen. ndviduaresende werden oft von Kindern wie auch Erwachsenen umringt und ausführich ausgefragt, sebst wenn das oft nur mit Zechensprache möglich ist. Besonders wer"off the beaten track" unterwegs ist, solte be den Besuchten (oft Bergvölker) keine Mssverständnsse oder gar Unbehagen auslösen. Deshalb ist es angebracht ,sich moderat und nicht zu frezügig zu kleiden. Auch ausgefranste oder vorsätzlich durchlöcherte jeans als Ausdruck westlicher Lebensfreude und innerer Freiheit sind für Menschen nicht nachvollziehbar, die sich um das tägliche Curry sorgen müssen. Wer en Haus betritt, sote Respet vor dem Altar zegen und nemals sene füße gegen diesen-oder gar enen Menschen-ausstrecen. Den ndern sollten kene Süßigeten oder Ged gegeben werden! Es ist angebracht, mögche Spenden erst mit dem enhemschen Führer zu besprechen. Es kann aber auch gehofen werden, indem man m Dorf enfach lokale Produte erwirbt.